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Notlösung für irische Banken
Gepostet in: Aktuelles am 02.09.2009, Ein Kommentar
Die globale Finanzkrise hat die Wirtschaft Irlands besonders hart getroffen, sodass sich das irische Finanzministerium nun gezwungen sieht, etwas zu unternehmen. Die beiden größten Banken der grünen Insel, die Bank of Ireland und die Allied Irish Bank stecken zwar in großen Schwierigkeiten und haben derzeit einen erheblichen Kapitalbedarf, doch die irische Regierung schloss eine Verstaatlichung der beiden Unternehmen nun endgültig aus.
Als Notlösung wurde die sogenannte „National Asset Management Agency“, kurz Nama, im April vorgestellt, die die irischen Banken vor dem Ruin bewahren soll. So sollen die Kreditinstitute die Möglichkeit haben, ihre Kredite auf die staatliche Nama zu übertragen und sich so von riskanten Kreditpositionen zu befreien.
Das irische Finanzministerium will die exakte Vorgehensweise der „national Asset Management Agency“ am 16. September erläutern und gleichzeitig das erforderliche Gesetzgebungsverfahren einleiten.
Irland eröffnet Bad Bank
Gepostet in: Aktuelles am 06.08.2009, Keine Kommentare
Im Zuge der globalen Finanzkrise setzt die Regierung der Republik Irland nun auf das Bad Bank-Konzept, wie in der letzten Woche bekannt wurde. Finanzminister Brian Lenihan hatte am vergangenen Donnerstag einen entsprechenden Gesetzesentwurf veröffentlicht, der die irische Wirtschaft wieder ankurbeln soll.
Dank weitreichender Kompetenzen soll es der sogenannten Bad Bank dann möglich sein, den Kreditinstituten einen Großteil der Problempapiere abzukaufen. So plant die Regierung rund 90 Milliarden Euro zu investieren, um die Banken von diesen verseuchten Papieren zu befreien. Auf diese Art und Weise soll das Vertrauen in die irische Wirtschaft wieder wachsen und der keltische Tiger zu alter Kraft zurückfinden.
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Nordirland und die Republik Irland
Gepostet in: Nordirland am 31.07.2009, Keine Kommentare
Die irische Insel teilt sich in die freie Republik Irland und Nordirland, das einen Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien bildet. Bis zum Jahre 1921 existierte aber nur ein einziger irischer Staat, der seit der Eroberung Irlands durch die Engländer 1169 unter britischer Herrschaft stand. Ein Großteil der Iren träumte von einem autonomen Staat, sodass sich die sogenannte Sinn Fein enormer Popularität erfreute. Die Organisation sprach sich offen für eine Abspaltung Irlands vom Vereinten Königreich aus und rief am Ostersonntag des Jahres 1916 eine provisorische Regierung Irlands aus. Die Aufstände in Dublin wurden aber bereits nach wenigen Tagen durch die Briten blutig niedergeschlagen und die Anführer der Sinn Fein wurden hingerichtet.
Unruhen in Nordirland vorerst beendet
Gepostet in: Nordirland am 09.07.2009, Keine Kommentare
In Nordirland herrschen bereits seit vielen Jahren massive Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken, die immer wieder zu blutigen Straßenschlachten geführt hatten. Die nordirischen Katholiken erklärten den bewaffneten Kampf schon 2007 für beendet und wollten der Gewalt so ein Ende setzen. Dennoch wehren sie sich nach wie vor gegen eine Entwaffnung.
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Irische Wirtschaft in der Krise
Gepostet in: Europa und Irland am 01.07.2009, Keine Kommentare
Aufgrund der weltweiten Finanzkrise hat die irische Wirtschaft seit einigen Monaten mit einer massiven Rezession zu kämpfen. Auch in Irland haben zahllose Banken und Verbraucher ihre Ersparnisse verloren, wodurch insbesondere der private Konsum zu Beginn diesen Jahres dramatisch abgenommen hat. Bereits im letzten Quartal des Jahres 2008 hatte die Wirtschaftsleistung um 5,4 Prozent abgenommen und Experten erwarten für dieses Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um etwa 9,8 Prozent.
Bisher gehörte Irland zu den stärksten Industrieländern der Welt und erreichte für gewöhnlich Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Nun leiden die Iren wie keine andere Industrienation unter der globalen Krise und stecken inmitten einer schweren Rezession. Von Januar bis März lag die Wirtschaftsleistung 1,5 Prozent unter der des ersten Quartals 2008, sodass Experten auf eine leichte Entspannung der gegenwärtigen Situation hoffen.

